Bericht zum Landeskurzfilmwettbewerb

Am Samstag, den 16. März, führte die asfa Lübeck, unter der Leitung von Joachim Bauer und Peter Kohnke, den Wettbewerb für den Landesverband durch. Ziel der Autoren war das Europäische Museum in Lübeck. 17 Filme wurden den Juroren und Gästen vorgeführt.

„Schiffstaufe mein Schiff 5“  von Dieter Baldenbach von Bröchen, von der asfa Lübeck, zeigte in seiner Dokumentation die Anreise zur Schiffstaufe auf der Trave nach Travemünde und die Taufe des Schiffes in farbenprächtigen Einstellungen. Der Film erhielt einen 2. Preis.

Uwe Orgies, ebenfalls von der asfa Lübeck, führte uns nach Island. Sein Bericht befasste sich mit der Wirtschaft des Landes. Fischfang, einst die Haupteinnahmequelle des Landes wird immer mehr vom Tourismus verdrängt. Gekonnt zeigte er die außer Dienst gestellten Fischerboote, die vom  Verfall gezeichnet waren.  Frauen bei der Fischverarbeitung. Dann wechselte er zu den Geysiren und den Touristen. Gute Bildgestaltung brachte dem Film einen 3. Preis.

1. Preis für „Ein starkes Team“. Autoren sind  Joachim Bauer und Peter Kohnke (asfa Lübeck). Ihre 17 Minütige Dokumentation befasst sich mit dem Austausch des Mastes der „Lisa von Lübeck“.  Eine toll erzählte Handlung, guter Kommentar und gezielt eingesetzte Musik. Die Juroren gaben die volle Punktzahl bei der Bewertung und die Weitermeldung zum BFF.

Der Fiktionale Film „Hier und Da“ von Nico Bossen, filmakteure flensburg, zeigte Landschaften in Schleswig-Holstein. Schöne Landschaftsaufnahmen.  Den roten Faden hatte Nico durch  eine Ente im Blue Box-Verfahren zwischen die Szenen gesetzt.  Der Filmbeitrag erhielt eine Teilnahmeurkunde.

„teamplayer“ der Titel vom 1 Minutenfilm befasst sich mit einem Papagei. Der Autor Ulf Kalkschmidt erhielt einen 2. Preis und die Weitermeldung zum BFF.

Reiner Gülzow aus Bargteheide suchte seinen Chef auf dem Reitturnier. Einen 3. Preis brachte die Suche.  Reiter, Jugendliche und Helfer fing er bei seinem Rundgang ein.

Von den „filmakteuren flensburg“ zeigte Wolfgang Phillipp in seinem fiktionalen Film „Bauer Matte will mal Kino“  bei einer etwas lange Vorgeschichte den Kinobesuch. Der Film erhielt einen 3. Preis.

Einen 3. Preis bekam der Beitrag „Eine Rettung durch Spendengelder“ von Hans-Jürgen Paulin, asfa Lübeck. Er zeigte  den einst vom Abriss bedrohten Park. Tolle Aufnahmen von dem neu bepflanzten Schulgarten. Sehenswerte Einstellungen bei den Pflanzen, Tieren und Besuchern. Ein guter Kommentar führte uns durch den Film. 3. Preis. Einen 2. Preis hätte der Beitrag  verdient.

Einen fiktionalen Film von 6 Minuten Länge zeigte Marvin Baldenbach von Bröchen,  asfa Lübeck, im Stopp-Motion-Trick.  Einen 2. Preis und eine Weitermeldung zum BFF war der Lohn.

Eine Bootsfahrt durch einen schwimmenden Gemüsemarkt in Asien brachte den Autor  zu einer Auswilderungsstation im Urwald.  „Zu Besuch bei den Organ Utan“ zeigte die Pflege der Tiere. Der Filmbeitrag von Armin Hase vom Kieler Filmclub erhielt einen 3. Preis.

Eine Busfahrt, mit dem Lübecker Filmclub asfa, bekam einen 3. Preis.  Der Autor zeigte auf der Fahrt  durch das Weserbergland die Landschaft, einige Städte und Schlösser. Eine lustige und neugierige Truppe, die Joachim Bauer in   “Spuren der Zeit“ eingefangen hatte.

Auf einem Clubausflug zum „Flughafen Hamburg“ begleiteten die Autoren Joachim Bauer und Peter Kohnke die Mitglieder. Auf der Aussichtsplattform begann der Besuch. Abfliegende und landende Flugzeuge wurden gezeigt. Bei der Rundfahrt über das Flughafengelände kam die Gruppe dicht an die Maschinen heran.  Der Film erhielt einen 3. Preis.

Der Autor Peter Kohnke reiste für seinen Filmbeitrag „Rajasthan Handwerk und Zauberei“ nach Indien. Einen 3. Preis erhielt er für die gezeigte Handarbeit beim Töpfern und Teppichweben.

„Sand Drüber“ von Wolfgang Weithöner (Segeberger Filmclub) befasste sich mit Kopmanns Kuppe, einem Ort in Namibia der durch den Fund von Diamanten in die Wüste gebaut wurde. Er erzählt vom Aufstieg und Verfall des Ortes. Der Film erhielt einen 2. Preis und die Weitermeldung zum BFF.

Peter Kohnke (asfa Lübeck) berichtete aus Indien in 9 Minuten von der Musik der Straße. „Straßenmusik“ gab einen Einblick in das Gewusel in den Straßen. Maschinen, Menschen und Tiere im chaotischen Durcheinander. 3. Preis.

Das Einzelmitglied Günter Stuhr berichtet in „Windverwehtes Land“ über die Kurische Nehrung. Mit   lyrischen Texten  beschreibt und zeigt er die Wanderdünen die alles unter sich begraben und nach Jahrzehnten das Eine oder Andere wieder freilegen. 1. Preis und Weitermeldung zum BFF. Er erhielt auch den Pokal der Mitgliederwertung.

Den letzten Film des Wettbewerbs zeigte Hans-Jürgen Paulin von der asfa Lübeck. Sein Urlaubsfilm „Alanja-Perle der türkischen Riviera“ . Er berichtete über die Stadt mit der Burg, den Fischmarkt, gutes Essen, freundliche Menschen und malerische Sonnenuntergänge. Lohn, ein 3. Preis.